Jordan Sneakers sind zu einem Mythos des Sports, der Kultur und der Geschichte des Basketballs geworden. Seit Michael Jordan sie in den 80er Jahren, bis zu ihrer Konsolidierung als eines der begehrtesten Paare von Squad Leadern, Sneakerheads und Sammlern, zu tragen begann, präsentieren die Air Jordan eine unüberwindliche Geschichte, die keine anderen Sneakers mit ihnen teilen und einen anerkannten Look für alle Generationen.
Die Wahrheit ist, dass Michael Jordan zu Beginn seiner Karriere bei Spielen Sneakers von Converse und adidas trug. Doch alles änderte sich, als Nike ins Spiel kam und das Angebot der Marke mit den drei Streifen übertraf. Nike wollte unbedingt einen Deal mit Michael Jordan abschließen – und schließlich gelang es ihnen.
Dieser Vertrag markierte nicht nur ein Vorher und Nachher in der Ästhetik des Spielers, sondern löste auch eine weltweite Revolution im Bereich Sportswear aus und wurde zu einem Meilenstein in der Geschichte des Basketballs.
Doch der Anfang war keineswegs einfach. Zunächst war Michael Jordan ziemlich skeptisch gegenüber der ersten Version der Air Jordan I, die Nike präsentierte. Er behauptete sogar, dass er mit diesen Farben wie ein Clown aussehen würde. Nach mehreren Anpassungen akzeptierte er sie schließlich.
Auch die Air Jordan mussten Zensur erleben, da sie wegen bestimmter Designvorschriften zeitweise nicht auf dem Spielfeld getragen werden durften. Es war kein einfacher Start für die Marke, aber Schritt für Schritt begann bereits eine Legende zu entstehen.
EINIGE KURIOSITÄTEN
Wusstest du, dass zwischen den Air Jordan 1 und den Air Jordan 2 ein Hybridmodell entwickelt wurde? Diese Silhouette kombinierte Elemente beider Modelle und sollte zusätzliche Dämpfung in das Design der Air Jordan I bringen, nachdem sich Michael Jordan 1985 in einem Spiel einen Fußknochen gebrochen hatte.
Später kamen die Jordan II – ein Modell, dessen Ursprung vielen bis heute wenig bekannt ist. Die Jordan 2 wurden mit spanischer Technologie in Italien hergestellt und zeigten eine Ästhetik, die zwar in den USA entworfen wurde, aber deutliche europäische Einflüsse hatte.
Dann kamen die Jordan 3, die man auch „Air Jordan Revolution“ nennen könnte. So wurden sie zunächst bezeichnet, um die radikale Veränderung ihres Designs zu betonen. Mit ihnen entstand auch das ikonische Elephant Print. Dieses Muster war übrigens nicht nur ein ästhetisches Detail: Der Elephant Print der Air Jordan III verbesserte die Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Abnutzung.
Noch mehr Fakten, die du vielleicht nicht kanntest? Die Jordan IV markierten den Beginn des Air Jordan Flight Club, der zuvor Air Jordan Fan Club hieß – ein neuer Name, mit dem die Fans von His Airness sehr zufrieden waren.
Über die Jordan V ließe sich vieles sagen, aber ein Detail sticht besonders hervor: Erinnert dich ihre transparente Sohle nicht an die Nike Mag? Tatsächlich war genau das die wichtigste Inspirationsquelle für Tinker Hatfield.
Bei den Jordan VI kam der ästhetische Einfluss von italienischen Sportwagen. Außerdem diente dieses Modell als Inspiration für das Design von Batmans Stiefeln im Film Batman kehrt zurück.
Mit den Air Jordan VII verabschiedete man sich vom Swoosh, und bei den Jordan XI verliebte sich Spike Lee wie nie zuvor in ein Modell der Reihe.
Jede Silhouette von Jordan Brand – und jede ihrer Versionen – verbirgt zahlreiche interessante Details in ihrem Design, ihrer Geschichte und ihrer Entwicklung. Eine faszinierende Menge an Informationen für jeden echten Sneakerhead.
Verstehst du jetzt, warum Jordan Sneakers zu echten Ikonen geworden sind?